Quantenspringerin.-Expertin Isabella Maria Weiss für das Ressort "WohlStand"
Rhetorik-Trainerin für Menschen, Initiativen & Projekte.
"WohlStand & WortKraft. (Rede-)Form schaffen, wo Ideen und Anliegen sind."
Direkter Kontakt isabella.maria.weiss@quantenspringerin.de
Meine Beiträge aus den Vor-Monaten finden Sie im ImpulsArchiv!
Willkommen zum "WohlStand"-Impuls am 21. Februar 2012!
"Öffentlichkeit: Die Spiegel unserer Seele!"
Nicht nur an den närrischen Tagen lieben wir es, uns zu verkleiden.
Tag für Tag tragen wir Masken und Kostüme, spielen wir Rollen – häufig verschiedene an einem Tag!
Von Maskeraden, Dramen und Clownereien leben Politik und Presse und unser tägliches Leben. Kaum deutlicher zu erleben als in den letzten Tagen und Wochen zum Thema „Staatsoberhaupt“!
Darüber wollte ich ursprünglich schreiben. Und über die Freude und Kunst „aus der Rolle zu fallen“ und „das Gesicht zu verlieren“ - als Teil unseres Wandlungsprozesses, als Teil von Entwicklung und Entfaltung.
Doch nun hat sich mein Leben in den letzten Tagen so ganz anders gestaltet und den vorgesehenen Inhalt dieses Artikels einfach weggewischt. Kehraus!
Die Burn-Out-Symptome, die ich über den Jahreswechsel in meinem Körper und Leben spüren und erleben durfte, habe ich wahrgenommen - und ich habe auch Entscheidungen getroffen, was spürbar Erleichterung brachte. Doch mein hohes Arbeitspensum habe ich unverändert beibehalten. Seit Wochen begleiten mich Grippesymptome, doch Woche für Woche ist es mir gelungen, sie „in Schranken zu halten“. Letzte Woche war mein Körper mit seiner Geduld am Ende. Seit mehreren Tagen hat mich die Grippe fest im Griff! An Aufstehen war bis heute morgen nicht einmal zu denken. Als ich mich samstags schweren Herzens entschloss, nahende Termine abzusagen, um meinem Körper Zeit für Genesung zu geben, hat das meinen Zustand noch einmal verschlechtert und mir deutlich gemacht, welch hohe Bereitschaft zu funktionieren ich auch noch in der Erkrankung hatte.
Aufhören zu funktionieren - „Aus der Rolle fallen“!
Welch wichtiger Teil meiner Öffentlichkeit dabei mein Körper ist, durfte ich schmerzvoll und hautnah erleben.
Und wie sehr mein Körper Spiegel meiner Seele ist, hat sich mir darin wieder einmal zutiefst offenbart.
Kristalle der Liebe
Der Schnee geschmolzen - erstarrt in Schmerz und Kälte
stehen wir da.
Zur Schau gestellt!
Das Gesehen werden - kaum zu ertragen.
Ein stummer Schrei um Hilfe, Tausende von unsichtbaren Tränen benetzen die Luft.
Liebevoll hat der Nebel über Nacht uns umfangen,
Nacktheit und Aufschrei zart bedeckt.
Hat unser Gerüst verwandelt zu funkelndem Geschmeide,
ein glitzernd Tuch aus Spitze auf unsere Wunden gelegt,
um uns in der leuchtenden Sonne heute Morgen zu zeigen – prachtvoll geschmückt
mit Kristallen der Liebe ...
Kristalle der Liebe sind gefrorene Tränen,
in Schmerz und Alleinsein erstarrt,
um sie nicht mehr zu weinen,
in Eis gebannt.
Doch jetzt in der Sonne funkeln sie wie die Sterne,
lichtvoll strahlen sie uns den Weg.
Dort, wo der Schmerz sitzt und Tränen wieder fließen,
werden sie heilend und führen zu den Schätzen des Lebens.
Unsere gefrorenen Tränen sind Kristalle der Liebe
und die Spiegel unserer Seele.
Uns mit ihnen offen zu zeigen,
das ist der Weg unseres Lebens!
Herzlichst, Ihre Isabella Maria Weiss
Und: Diskutieren Sie mit mir in der XING-Gruppe „Quantenspringerin“ im Forum „WohlStand“.
Sobald ich wieder in meine Mitte zurückgekehrt bin.
Ich freue mich darauf!
Lesenswertes zu diesem und anderen Themen finden Sie auch in unserer Mediathek.